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A
Algenbewuchs
Algen auf Fassaden- Oberflächen sind unverkennbare Anzeichen für eine hohen Feutigkeitsbelastung. Typisch ist der Algenbewuchs an vielen Gebäuden in der Nähe von Böden, Wäldern und frei liegenden Objekten, an denen der Wind ungehindert Pollen und Blüten anwehen kann. Zusätzliche optimale physikalische Bedingungne sorgen für einen raschen Algenbewuchs. Diese Mikroorganismen sind keine Schönheitsfehler, sondern es ist notwendig durch geeignete Maßnahmen ihr Wachstum zu verhindern, zumindest zu unterdrücken und die Bausubstanz zu schützen.


M
Moosbewuchs
Moose sind befähigt, erhebliche Wassermengen kapillar festzuhalten. Diese Eigenschaft ist für den Wasserhaushalt des Waldes von Bedeutung. Im Bodenbereich von Gebäuden sind aber solche Flüssigkeitspolster unerwünscht. Hier bleibt Regenwasser pfützenartig stehen da ein ungenügendes Gefälle vorliegt. Vor anstrichtechnischen Erneuerungen ist es deshalb ratsam, für ausreichende Wasserabführung durch Ablaufschrägen, insbesonderes an hervorstehenden Sockeloberkanten, zu sorgen.


S
Schimmelpilze
Die Samen der Pilze sind Sporen und werden mit der Luft überall hingetragen. Zusammen mit dem Staub gelangen sie auf die Oberflächen von Wänden und Einrichtungsgegenstände. Weder in der Luft oder auf trockenen Oberflächen sind diese Pilzsporen schädlich. Lediglich bei Feuchtigkeit beginnen diese ihr Wachstum. Dies geschieht auch in dunklen Bereichen, da Pilze für ihr Wachstum kein Licht benötigen. Zuerst bilden sich grüngraue Flecken, die sich sehr bald in einen schwarzen Schimmelrasen umwandeln. Trocknet die Feuchtigkeit ab, so hört das Schimmelwachsen auf. Der trockene Schimmel bleibt jedoch bestehen, fängt jedoch sofort nach erneutem Auftreten von Feuchtigkeit wieder mit dem Wachstum an. Pilzbefall ist gesundheitsschädlich! Sie können Anlaß zu Allergie-Erkrankungen der Atmungswege sein. Kinder, die mit den Fingern mit dem Schwärzepilz in Berührung kommen und anschließend den Finger in den Mund nehmen, können an Magen-Darminfektionen erkranken. Gesundheitsschädlich ist also nicht die Feuchtigkeit, sondern der Befall von Schimmel oder Pilz. Es ist sinnlos, die mit Schimmel oder Pilzen befallenen Stellen abzubürsten und zu überstreichen oder neue Tapeten zu kleben. Ebenso ungeeignet ist das Abwaschen mit handelsüblichen Reinigungsmitteln oder pilzvernichtenden Chemikalien (Fungizide). Der Schimmel wird zwar kurzfristig beseitigt, ist aber spätestens nach der nächsten Kälteperiode wieder sichtbar. Die einzige Lösung sind umfangreiche Sanierungsarbeiten, die nicht ausschließlich den Pilz oder Schimmel bekämpfen, sondern in erster Linie die Ursache und somit den Nährboden bekämpfen.

Spachteltechnik/Kalkglättetechnik
Die Ursprünge der zur Zeit so beliebten Spachtel bzw. Kalkglättetechniken lassen sich bis weit in die Antike zurückverfolgen. Bei der Freilegung der Städte Pompiji und Hercularenum, die um 79 n.Chr. bei einem Ausbruch des Vesuvs verschüttet wurden, entdeckte man kostbare, geglättete Flächen. Hier wird die Spachtelmasse mit speziellen Stahlspachteln auf die Wand locker aufgetragen, zusammengeführt und mit Glättespachteln verglast bzw. verdichtet. Spezielle Untergrundvorbehandlung ist immer notwendig.


W
Wärmedämmverbundsystem WDVS
Es werden außen direkt auf das Mauerwerk oder auf den vorhandenen Außenputz Dämmplatten angebracht. Diese Dämmplatten bestehen meistens aus Polysterol oder mineralischen Fasern. Die Befestigung erfolgt durch Kleben und zusätzlicher Verdübelung mit dem vorhandenen Untergrund. Über die Dämmplatten wird ein Armierungsgewebe eingebettet und nach Trocknung mit einem Oberputz versehen. Das WDVS unterscheidet sich optisch nicht von einem herkömmliche Außenputz.

Wischtechnik
Die Wischtechnik erhält seine Leuchtkraft durch Unter- und Übermalung von halbdeckenden und lasierenden Farbschichten. Durch spezielle Untergrundvorbehandlung wird ein feinkörniger Untergrund geschaffen, welcher für den Lasierauftrag mit Schwamm, Bürste oder Pinsel ein interessanter Untergrund ist. Der Farbauftrag kann mit Mineral oder Dispersionsfarbe erfolgen.

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